Verkehrssicherheit für Senioren
Wolfgang Eberl gibt Tipps in der Stadtbibliothek für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Für Autofahrer sprach Eberl gleich ein wichtiges Thema an. Die Rettungsgasse solle schon bei stockendem Verkehr gebildet und die Spur dann auch frei gehalten werden, sonst drohe eine 200-Euro-Strafe. Bei der Ausfahrt aus einem Kreisverkehr müsse man blinken, was viele Autofahrer aber nicht tun. Die Radfahrer in der Fußgängerzone, die eigentlich nur Schritttempo fahren dürften, wurden ebenfalls angesprochen, genauso die Geisterradler. Herr Eberl betonte, „Mit gegenseitiger Rücksicht könnte man viel entschärfen“.
Besonders wichtig ist es für die Senioren, das Seh- und Hörvermögen vom Arzt überprüfen zu lassen. Auch Medikamente können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen.
Wolfgang Eberl gab auch Tipps für die kommende Wintersaison, wie eben Reifen, Profiltiefe, Schneeketten, Beleuchtung oder Batterie. Den Motor warmlaufen lassen, sei verboten und wer mit einem kleinen Guckloch in der vereisten Scheibe fahre, riskiere ein Bußgeld. Alkohol im Straßenverkehr war genauso ein Thema, wobei er auch auf neue Probleme im Straßenverkehr mit Elektroautos, E-Bikes und E-Skooter hinwies.
Besonders empfahl er für die Senioren die neue Aktion der Verkehrswacht „Fit im Auto“. Dabei können Senioren zuerst im eigenen Auto einen Parcours fahren und danach in einem Fahrschulauto mit einem Fahrlehrer eine längere Strecke zurücklegen. Der Fahrlehrer berät anschließend ohne Konsequenzen, auf was man achten solle.
(Bericht und Bildquelle Straubinger Tagblatt)