Engagement bei Wind, Wetter und Hitze

Schuljahresabschlussfeier der Schulweghelfer im Clubheim des MSC Straubing

28 Schulweghelfer sind an jedem Schultag im Einsatz, damit Kinder sicher in die Schule kommen – egal, ob es regnet, schneit oder die Sonne vom Himmel brennt. Am Mittwochnachmittag wurde den Ehrenamtlichen für ihr Engagement bei der alljährlichen Schuljahresabschlussfeier im Clubheim des MSC mit Kaffee, Kuchen und Biermarkerln für das Gäubodenvolksfest gedankt.

„Ich sehe jeden Tag auf meinem Weg zur Arbeit zwei Schulweghelferinnen. Ich glaube, die stehen öfter an ihrem Posten als so mancher Schüler in die Schule geht“, staunte Thomas Pfeffer, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion, über die Leistung der Schulweghelfer. Bei Temperaturen zwischen minus zehn und plus 35 Grad jeden Tag früh aufstehen, pünktlich und zuverlässig auf der Straße stehen: das alles muss ein Schulweghelfer können. Insgesamt sind die ehrenamtlichen Schulweghelfer mehr als 10000 Stunden pro Jahr im Einsatz.

Immer im Dienst für die Sicherheit am Schulweg

Der Verkehrssicherheitsbeauftragte der Stadt, Alfons Bielmaier, hatte alle in das Clubheim des MSC am Wundermühlweg eingeladen. Bei Kaffee, Himbeerkuchen und kalten Getränken, gesponsert vom MSC, wurde den Ehrenamtlichen gedankt. Bei einer anschließenden Besprechung konnten die Schulweghelfer ihre Anliegen und Verbesserungsvorschläge vortragen. Alle bekamen für ihre Leistungen Biermarkerl für das Gäubodenvolksfest. Einige der Schulweghelfer konnten nicht mitfeiern, denn sie waren auch nachmittags für die Sicherheit der Kinder im Einsatz. Oberbürgermeister Markus Pannermayr drückte bei der Feier seine Anerkennung aus: „Mit der Hilfe von Schulweghelfern können Kinder ihren Schulweg sicher einüben.“Die Verkehrserziehung durch die Polizei sei dabei natürlich auch entscheidend. Wie wichtig die Schulweghelfer für die Sicherheit der Kinder sind, stellte Thomas Pfeffer von der Polizeiinspektion mit einfachen Zahlen dar: An Schulwegen, die von ehrenamtlichen Helfern betreut wurden, ereignete sich im vergangenen Jahr kein einziger Schulwegunfall. An ungesicherten Wegen waren es fünf Unfälle. „Zum Glück gab es nur Leichtverletzte.“ Karin Mayer, Leiterin des Amtes für öffentliche Ordnung, bezeichnete die Schulweghelfer als „verlängerten Arm der Behörden“. Die Helfer hätten die Aufgabe, die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen. Ohne das tagtägliche Engagement der Schulweghelfer wäre es nicht möglich, einen sicheren Schulweg für Kinder zu garantieren. „Leider können wir das Wetter nicht beeinflussen“, bat Johann Ehrnsperger, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht, lachend um Verständnis. Aber die Kreisverkehrswacht unterstützt die Schulweghelfer materiell entsprechend der Jahreszeit mit Winterjacken und Mützen. Im vergangenen Jahr beendeten fünf Ehrenamtliche ihren aktiven Dienst als Schulweghelfer, aber sechs neue kamen hinzu. Zusätzlich gibt es zwei „Springer“, die bei Ausfällen einspringen.

Freiwillige Schulweghelfer dringend gesucht

ADAC-Senator und MSC-Ehrenvorsitzender Alfred Hopfensberger dankte den Schulweghelfern, die jeden Tag auf ihrem Posten stehen und besonders den Erstklässlern einen sicheren Weg in die Grundschule ermöglichen. Alfons Bielmaier, Verkehrssicherheitsbeauftragter der Stadt, wies darauf hin, dass ehrenamtliche Schulweghelfer dringend gesucht werden. Wer Zeit und Interesse hat, kann sich bei ihm unter Telefon 09421/9457-11 melden.

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